ich fühle, was du fühlst

IMG_3616durch die transformationen der letzten monate hat sich mein herzchakra so weit geöffnet, dass ich mich (insbesondere während einer energetischen behandlung) mit meinem genenüber so weit verbinden kann, dass ich körperliche symptome wahrnehme.

ich erlebe das auch im alltag, in dem ich mit kindern im alter von 13-15 jahren arbeite.
vor einiger zeit führte sich ein junge unglaublich mühsam und respektlos auf. ich behielt ihn für ein gespräch unter vier augen im raum und da nahm ich es wahr: der junge hatte absoluten stress. herzklopfen, adrenalin-ausschüttung, panik. er explodierte fast. und ich nahm all das in mir wahr, indem ich dieselben symptome hatte.
was mir vorher als aufmüpfig, respektlos und rebellisch vorkam, relativierte sich innerhalb sekunden, da ich nun erkannte, in welch innerem aufruhr dieser junge stand. ich fühlte seine gefühle und je ruhiger ich damit in mir wurde, desto ruhiger wurde er. ich konnte ihm gut zureden und ihm erklären, dass nichts und niemand gegen ihn sei und ich mit ihm fühlen könne. er verliess den raum ruhig und wohl etwas erstaunt. diese situation war für uns beide ein besonderes erlebnis: für ihn, weil er sich gefühlt fühlte und sein schmerz und stress heilen konnte und für mich, weil es wortwörtliches mitfühlen war.

fractal_spiralein anderes mal arbeitete ich mit einem mädchen, das ein problem mit lesen hatte. nach meiner befragung daüber, wann und wie das problem sich zeige, liess ich sie etwas lesen. sie stockte bald und ich konnte das problem ‚im aussen‘ nachvollziehen.
wir machten eine kleine übung zur entspannung und sie las wieder vor. zuerst las sie sehr entspannt und plötzlich, als sie wieder stockte, fühlte ich einen anhaltenden stich in der brust, von herzklopfen begleitet.
nach einer weile unterbrach ich sie und sagte: „gell, es ist hier“ und ich zeigte auf eine stelle im text „wieder geschehen und du spürst einen stich hier.“ und ich deutete auf eine stelle an meiner brust. sie schaute mich ungläubig an und fragte: „woher wissen sie das?!“ ich habe ihr beschrieben, dass ich an jener textstelle einen anhaltenden stich in der brust gefühlt hätte und wahrgenommen hätte, wie schwierig das lesen für sie ab dieser stelle war.

diese mitfühl-phänomene treten auf, wenn ich mit menschen arbeite, mich auf sie einstimme und mich über das herz mit ihnen verbinde. ich verstehe sie als einen aspekt der einheit (oneness).

ich fühle, was du fühlst…

 

Schreibe einen Kommentar

Deine E-Mail-Adresse wird nicht veröffentlicht. Erforderliche Felder sind mit * markiert.

Diese Website verwendet Akismet, um Spam zu reduzieren. Erfahre mehr darüber, wie deine Kommentardaten verarbeitet werden.